psst ... EROTIKGESCHICHTEN - Leseprobe - Gut zu V(v)ögeln

 

Gut zu „V(v)ögeln“

 

Lisa hatte vor drei Jahren im Sommer ihr Studium der Ornithologie begonnen. Jetzt, in den Semesterferien, war sie sie das erste Mal wieder zu Hause. Prompt lief ihr Karin über den Weg, ausgerechnet Karin. Eine Zimtzicke wie sie im Buche steht.

„Na, auch mal wieder den Weg nach Hause gefunden?“ sprach Karin sie an.

Lisa nickte nur und versuchte möglichst schnell an ihr vorbei zu kommen.

„Was treibst du denn in der großen weiten Welt?“, fragte Karin spöttisch.
„Ich studiere.“ presste Lisa raus „Und jetzt muss ich weiter.“

„Oh, Madame studiert. Bist wohl etwas Besseres als unsereiner?“

„Lass mich.“, Lisa riss sich los. Nein, es war offensichtlich keine gute Idee gewesen nach Hause zu kommen, aber Ihrer Mutter ging es nicht besonders gut und nur aus diesem Grund hatte sie das Praktikum im Naturschutzgebiet sausen lassen. Beim Weitergehen lief sie ihrem Zwillingsbruder über den Weg. Er sah sofort die kleinen schimmernden Tränen in den Augenwinkeln seiner Schwester: „Karin?“.
„Karin…“ sagte Lisa.

„Dieses Miststück,“ fluchte Steffen „sie lernt es wohl nie.“ Auch er war jetzt in den Semesterferien zurückgekommen, um ihren Vater in der Tierarztpraxis zu unterstützen, solange ihre Mutter ausfiel. Morgen würde sie operiert werden und danach ging es zur Kur. Nur deshalb hatten beide Kinder ihre anstehenden Praktika verschoben, um ihren Eltern in dieser Zeit beizustehen.
„Lisa, Lisa,“ erklang es hinter ihnen „schau mal was wir gefunden haben. Meinst du, du bekommst ihn wieder hin?“ Die beiden Nachbarskinder brachten ein Körbchen, darin saß ein Rotkehlchen, ganz matt und zerzaust.

„Wir gucken mal.“ sagte sie, als sie es behutsam auf den Tisch legte und untersuchte. Sie holte eine Pipette aus einer Schublade und gab dem kleinen Vogel etwas Wasser in den Schnabel. Die Kinder schauten aufmerksam zu. Dann tastete sie ihn ab. „Ein Flügel ist gebrochen.“ sagte sie leise. „Ich werde ihn stabilisieren und dann braucht er einfach nur Ruhe. Ich behalte ihn hier.“ Sie setzte ihn in einen kleinen Käfig, der unten mit einer Grasmatte ausgelegt war.

„Können wir was tun?“ fragten die Kinder. „Ja, sammelt kleine Spinnen, Regenwürmer und Insekten. Er wird Kraft brauchen zur Genesung.“

 „Machen wir! Danke Lisa, bis morgen.“

„Bis morgen.“ und schon stoben die beiden davon.

Ihr Vater hatte doch garantiert noch Mehlwürmer da. Und tatsächlich. Sie nahm das Rotkehlchen in die Hand und begann es mit einer kleinen, abgerundeten Pinzette zu Füttern. Man merkte dem Vögelchen an, dass es sehr schwach war. Steffen hatte aus Klopapier und Stoffresten ein kleines Nest in den Käfig gezaubert und dort bettete Lisa das kleine Kerlchen nun ein. „Keine Angst,“ lächelte sie dem Vogel zu, „bald geht es dir wieder besser.“

Als sie vor die Tür trat verschwand ihr Lächeln schlagartig. Doris, Karin, Kevin und Gerry grinsten sie widerlich an. Sie konnte die vier noch nie leiden.

„Hast du wieder ein kleines Vögelchen gerettet?“ fragte Gerry spöttisch. Karin verbesserte ihn: „Falsche Fragestellung, Gerry. Du musst fragen: Bist du immer noch gut zu „Vögeln“?“

Die vier wieherten richtig los.

Noch immer lachend wiederholte Gerry seine Frage: „Na Lisa, bist du immer noch gut zu Vögeln?“

„Lasst mich einfach in Ruhe, ok?“ sie hielt sich die Ohren zu.

„Aber warum denn Lisa? Wir sind doch alte Schulkameraden. Wir haben uns so lange nicht gesehen. Wir wollen doch nur wissen, ob du immer noch so gut zu Vögeln bist wie damals.“ meinte Doris.

Steffen, der noch was in der Praxis zu erledigen hatte, kam jetzt auch zur Tür heraus. Seit er denken konnte hatten Karin und ihre Anhänger es Lisa schwer gemacht, ohne jeden erdenklichen Grund.

„Weg hier, los runter vom Hof. Habt ihr nichts Besseres zu tun als unerwünscht irgendwo herumzulungern und Ärger zu machen?“ schrie er die vier an.
„Ärger? Nein Steffen, wir führen hier eine Unterhaltung. Wir haben deine Schwester gefragt ob sie noch immer so gut zu Vögeln ist und warten auf eine Antwort.“
Steffen sagte langsam: „Wie gut Lisa zu Vögeln ist, geht keinen von euch was an. Jetzt haut ab.“

„Wie ist es denn mit Dir?“, fragte Karin jetzt herausfordernd, „Bist Du gut zu „Vögeln“?“

Steffen schaute Karin spöttisch an und sagte: „Ja.“

„Echt?“ Karin zeigte sich überrascht, „Das würde ich doch zu gern erleben.“

„Vergiss es. Ich steh nur auf Mädchen die Stil haben. Und Karin, es gibt exotische Paradiesvögel, elegante Schwäne, intelligente Beos und noch weitere facettenreiche wunderschöne Vögel und Mädchen. Du bist aber leider nur eine dumme Gans.“

„Pah! Du hast doch keine Ahnung!“ wurde Karin jetzt laut.

„Glaub mir, ich bin gut zu Vögeln, also kenne ich mich auch aus.“, konterte Steffen.

Da kam gerade Ulf, ein sehr alter und sehr guter Freund von Steffen und Lisa auf der Einfahrt vorgefahren. „Hey, gibt es Gruppenrabatt bei euch in der Praxis, oder warum stehen hier so viele Leute rum? Dein Vater hat mich vorhin angerufen. Er meinte euer Salz sei ausgegangen und ich solle noch welches mitbringen.“ Er hielt das Säckchen in der Hand und sah zu Karin und ihrer nervtötenden Clique. Auch er konnte die vier nicht leiden. Was sie hier zu suchen hatten war ihm auch klar, denn er hatte von Steffen schon erfahren, dass Lisa auch über die Semesterferien hier sein würde. „Vielleicht sollten wir das Salz nicht zum Kochen verwenden Ulf.“ meinte Steffen plötzlich. Ulf wusste genau worauf er hinaus wollte: „Ich verstehe. Nächstenliebe und so. Karin, möchtest du das Salz haben? Sonst kriegst du doch nie nen Typen ab, wenn du kein Salz auf seinen Schwanz streust.“

Karin wurde rot vor Zorn. Sie wollte gerade etwas sagen, da kam ihr Steffen

dazwischen: „Nicht? Na gut, ich glaube bei dir würde nicht mal das mehr helfen einen Kerl bei dir zu behalten, da wäre das weiße Gold nur verschwendet.“ Bevor Karin oder einer ihrer Freunde etwas erwidern konnte waren Ulf und Steffen schon lachend im Haus verschwunden.

Lisa deckte den Tisch. „Bleibst Du zum Essen, Ulf?“ fragte sie.
„Gern.“ seine Augen blitzten auf, als er Lisa sah. Steffen entging das nicht. Und er freute sich, dass auch Lisa vertrauensvoll mit ihm umging. Ulf war ein sehr guter Freund und er wünschte sich schon, dass er eines Tages ein festes Mitglied der Familie sein könnte.

„Was ist denn jetzt genau da draußen los gewesen?“

„Ach, die haben es seit der Grundschulzeit auf Lisa abgesehen. Da unsere Eltern die Tierarztpraxis hier haben, sind Lisa und ich schon immer

für verletzte Tiere jeglicher Art die erste Hilfe vor Ort gewesen. Was haben wir nicht alles in dem kleinen Streichelzoo wieder auf die Beine gebracht. Auch viele verletzte Vögel eben und so fing das an. Kaum in der Pubertät hatten Karin und Doris nichts anbrennen lassen. Lisa, die lieber auf Bäume kletterte und unserem Vater zusah, zogen sie ständig auf. Von wegen „gut zu Vögeln“. Wie einfallslos und kleingeistig die doch sind.

Ihr wurde von älteren Mitschülern aufgelauert und ins Gebüsch gezerrt. Nur laute Hilfeschreie konnten sie aus solchen Situationen retten. Bald traute sie sich auch nicht mehr tanzen zu gehen, weil immer und überall Karin und Doris lauerten und in den Raum riefen, sobald sie Lisa ansichtig wurden, sie sei gut zu „Vögeln“.
Sie haben Lisa einiges vergällt. Als Sie dann aufs Gymnasium in der Großstadt ging, kehrte Ruhe ein. Die beiden Mädels vorhin wurden von ihren Eltern in Ausbildungen gesteckt, Gerry und Kevin gingen zum Bund.“

Sie setzten sich zum Essen.

„Lisa,“ begann Ulf, „wegen den unterbelichteten Figuren von vorhin brauchst du nicht weglaufen. Du hast und kannst so viel, was die nie im Leben haben, geschweige denn begreifen werden. Das sollte dich bestärken hocherhobenen Kopfes an denen vorbei zu gehen.“

„Sage ich ihr auch immer.“ warf Steffen ein.

„Weißt du was Lisa? Wie gehen heut Abend in die Disco, wir müssen dich auf andere Gedanken bringen.“ schlug Ulf vor.

„Ich weiß nicht. Unsere Mutter…“, zögerte Lisa.

„Ich bin ja da,“ sagte Steffen „wenn was ist melde ich mich sofort bei dir.

Lass dich von Ulf ein bisschen ablenken.“

Sie zögerte noch immer. Ulf schaute sie bittend an: „Ich werde dein Musketier sein, und dich, meine Königin zu beschützen wissen.“

Sie lächelte. „Na gut, einverstanden.“

„Dann hoch mit dir, zieh dir was Nettes an und dann viel Spaß.“ forderte Steffen sie auf.

Lisa verschwand in ihrem Zimmer.

„Danke.“ sagte Steffen unten zu Ulf.

„Ich mag Lisa sehr, nichts zu danken. Seitdem du sie mir das erste Mal vorgestellt hast kann ich sie nicht mehr vergessen.“

„Mir würde es gefallen wenn aus euch ein Paar werden würde.“

Jetzt sagte Ulf danke, und da kam Lisa auch schon beschwingt die Treppe hinunter. „Toll siehst Du aus.“ meinte Ulf bewundernd.

Steffen winkte ihnen noch nach, als Ulfs Wagen aus dem Hof fuhr.

„Will er auf einmal auch wissen wie gut sie zu Vögeln ist?“ fragte Doris hämisch aus dem Dunkel heraus.

„Du brauchst es ja nicht mehr lernen, nehme ich an.“ fauchte Steffen.

„Stimmt, ich bin gut geübt. Willst du wissen wie gut?“

„Vergiss es. Ich will mir ja nichts einfangen.“ beschied Steffen sie.

„Außerdem habe ich eine Freundin.“

„Na und? Sie wird sicher nicht die Erfahrung haben, die Karin und ich mitbringen, wir sind übrigens auch ein gutes Team.“ „Mag sein,“ konterte Steffen, „dafür ist sie nicht so ausgeleiert wie ihr. Das ist aber auch nicht verwunderlich, wenn die halbe Kleinstadt schon drin war.“

„Und wenn schon.“ trällerte Doris, „Wir leben unsere sexualen Triebe eben wie Männer und machen einen Wettstreit daraus.“

¬„Wie auch immer. Aber so kommt ihr natürlich nicht zu einer festen Beziehung. Wer will denn mit jemandem zusammen sein, bei dem man hinter jedem Mann, den man im Umkreis von 10km trifft überlegen muss, ob der auch schon mal in euch drin war?“

Das war ein wunder Punkt. Doris zuckte zusammen.

„Du bist gemein.“ sagte Doris. „Du und Lisa, ihr glaubt wohl, bloß will ihr studiert, seid ihr etwas Besseres. Was haben wir denn schon für Chancen hier in diesen Kaff?“

„Das hättet ihr Euch beizeiten überlegen müssen. Aber da war euch ja das Rumvögeln wichtiger als lernen. Mein Tipp: Es gibt Volkshochschulen, da kann man über Kurse auch weiter kommen.“

„Denkst du ich hätte nach einem 8-Stunden-Tag noch die Zeit zu büffeln?“

„Na dann, hast du dich ja entschieden. Man muss im Leben eben Prioritäten setzen.“ Mit diesen Worten schloss er die Tür.

Ulf indes war mit Lisa in der Disco angekommen. Es machte ihm Spaß zu sehen wie sie aufblühte und den Alltagsstress von sich schüttelte. Für Ihn war sie hier mit Abstand die schönste Frau.

Er zog sie beim tanzen ganz nah an sich heran und fragte: „Ganz ehrlich, Jungfrau bist du aber nicht mehr, oder?“ Sie schüttelte leicht den Kopf. „Nein, bin ich wirklich nicht mehr. Nur so die Art und Weise wie Karin, Doris und der Rest der Clique darüber reden verletzt mich.“

Er hob ihr Kinn und sah in ihre Augen: „Ich möchte gern mit dir…“

Er brach den Satz ab. „Vögeln?“ fragte Lisa nach.

Verlegen sagte Ulf: „So kann man es auch nennen. Aber auch bumsen, rammeln, ficken, schlafen, es tun, Sex haben, Geschlechtsverkehr haben,… Na du weißt schon was ich meine.“ raunte er leise.

„Ja,“ sagte Lisa „das möchte ich auch gern mit dir.“ © alle Rechte 2012

Neugierig geworden?

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Anja Holm

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